Wir hatten die Wahl

Wahlplakate und Werbung in allen Medien sind die Vorboten auf eine mit Spannung erwartete Landtagswahl. Umso interessanter erscheint ein Blick auf die politischen Ansichten und Interessen zukünftiger Erstwähler. An der Heinrich Campendonk Realschule hatten die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen bereits am Freitag, den 6. Oktober, die Möglichkeit ihr Kreuz zu machen. Im Zuge der Juniorwahl öffnete das Wahllokal in der Schule in der zweiten und dritten Stunde ihre Pforten. Erst- und Zweitstimme bei der Landtagswahl konnten vergeben werden. Im noch jungen Schuljahr wurden zuvor im Unterricht, in Politik und Gesellschaft, Parteien und deren Programme besprochen, damit Schülerinnen und Schüler ihre Einstellungen und Präferenzen abgleichen konnten. Gut vorbereitet ging es dann zur Stimmenabgabe, die von Wahlhelfern der 10. Klassen und den PuG Lehrkräften G. Acil, G. Lang und J. Braumandl begleitet wurde. Die Möglichkeit die eigene Stimme abzugeben, stieß bei den Schülern auf breite Zustimmung.

 

Erststimmen

 

 

Zweitstimmen

 

 

 

 

Die Auszählung der 87 Stimmen brachte die CSU als Wahlgewinner hervor. Die meisten Verluste im Vergleich zur letztmaligen Wahl mussten die FDP und die Grünen hinnehmen. Beachtlich ist auch, dass die in Umfragen starke AfD bei den U18 Wählern an unserer Schule nur eine untergeordnete Rolle spielte und den Sprung in den Landtag verpasst hätte.  Hier geht’s zum Vergleich mit den Ergebnissen der bayernweiten Juniorwahl.

  1. Braumandl für die Fachschaft PuG

Realschüler:innen gestalten Bilder für den Bürgerbahnhof

Jeder dritte Mensch in Deutschland erkrankt im Laufe seines Lebens psychisch. Die Zahlen sind so eindeutig, wie bekannt, wie überraschend und führen uns vor Augen: Psychische Probleme finden keinen ihrer zahlenmäßigen Verbreitung angemessenen Widerhall in der Öffentlichkeit. Doch genau das macht es Betroffenen schwer, über ihre Probleme zu sprechen, sich frühzeitig Hilfe zu holen.

Gemeinsam haben sich Schüler:innen der 8. und 9. Klasse der Heinrich-Campendonk Realschule im Rahmen der „Woche der seelischen Gesundheit“ auf die Suche nach Rollmodels, die zur Sichtbarkeit und zur Normalisierung psychischer Erkrankungen beitragen, begeben. Fündig geworden sind sie in der Welt der zwar Schönen und Reichen, aber eben nicht immer glücklichen Musiker:innen unterschiedlichster Prägung.

Etwa der selbstbewussten, begabten, glamourösen Pop-Sänger:innen, oder der harten hypermasuklinen Rapper:innen, die eigentlich eher dafür gefeiert werden, eigene Stärken auszustellen und sich über das (imaginäre) Gegenüber zu erheben. Bei näherem Hinhören fiel eine neue Entwicklung der letzten Jahre auf: Künstler:innen, die Verwundbarkeit und psychische Probleme offen thematisieren und damit einen Beitrag zu deren Entstigmatisierung leisten. Die Schüler:innen der Penzberger Realschule nahmen hierfür Songtexte unter die Lupe und schnell wurde klar, dass viele – auch sehr erfolgreiche – Popmusiker:innen mit seelischen Problemen kämpfen und dies in ihren Liedern verarbeiten.

Mit verschiedenen Techniken und Materialien, wie Ölpastellkreiden, Zeitungsresten, Bleistift und Filzstiften entstanden im Kunstunterricht bei Frau Münch und Frau Bertle Collagen, die die Künstler:innen mit einem Zitat zeigen.

Ausgestellt sind einige dieser Werke im Rahmen „der Woche der seelischen Gesundheit“ im Bürgerbahnhof, wo sie vom 9. bis 15. Oktober 2023 während den Veranstaltungen zu sehen sind.

Florian Schriefl,  Hannah Bertle, Chiara Münch

Der etwas andere Französischunterricht

Das France Mobil besuchte unsere Schule am 21.09.2023. Die französische Lektorin Johane Siro hielt für die Schüler der drei sechsten Klassen und die Französisch-Schüler der Klasse 7c eine unterhaltsame Französischstunde ab. Die Schüler lernten erste französische Wörter, sodass sie am Ende der Unterrichtsstunde beispielsweise ihr Alter und ihre Hobbys auf Französisch ausdrücken konnten.

Seit einigen Jahren gibt es das Programm France Mobil, das ein zeitgemäßes Frankreich-Bild und Informationen zur Fremdsprachenwahl vermitteln soll.  Die Lektoren wollen den Schülerinnen und Schülern „Angst“ vor der neuen Sprache nehmen und ihnen zeigen, wieviel Französisch sie bereits verstehen und über Frankreich wissen.

Sigrid Zink

Erster Schultag

Der erste Schultag beginnt für unsere neuen 5. Klässler um 08.30 Uhr in der neuen Aula zu einer kurzen Begrüßung – gerne zusammen mit den Eltern.

Der Beginn für alle anderen Jahrgangsstufen ist regulär um 07.55 Uhr im Stammraum (Aushang in der Schule).

Unterrichtsende für alle am 1. Schultag ist 12.15 Uhr.

Die OGS startet in der zweiten Schulwoche.

Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern einen guten Start und ein erfolgreiches Jahr.

Wassertage – Schule auf dem Wasser

Auch in diesem Jahr besuchte der Verein Pure Water for Generations e. V. mit seinem Team am 06. und 07. Juli 2023 die Heinrich-Campendonk-Realschule in Penzberg. Alle vier Klassen der siebten Jahrgangsstufe nahmen an einem Projekt rund um das Thema „Wasser“ teil. Zuerst sahen die Schüler*innen den Dokumentarfilm „2467 km–Eine Reise bis ans Schwarze Meer“, der zeigt, wie Pascal Rösler – der Initiator von Pure Water for Generations e. V. –  vor einigen Jahren auf einem Stand-Up-Paddle-Board eine 2467 Kilometer lange Strecke bis ans Schwarze Meer zurücklegte.  Danach absolvierten die Jugendlichen bei traumhaftem Wetter vier Stationen am Fohnsee, um die Achtsamkeit und auch alle Sinne zu sensibilisieren. Dabei erfuhren die Siebtklässler*innen unter anderem sehr viel über die Problematik von Mikroplastik und konnten anhand von Trockenübungen ihren Gleichgewichtssinn trainieren. Den Höhepunkt bildete schließlich eine gemeinsame SUP-Tour unter fachkundiger Anleitung auf dem Fohnsee, die allen Teilnehmenden großen Spaß bereitete.

Unser herzlicher Dank gilt dem Team von Pure Water for Generations e. V.!

Gabriele Hörer und Martina Burmberger