Erneute Auszeichnung – „Umweltschule in Europa – Internationale Nachhaltigkeitsschule“

Wir haben es wieder geschafft und dürfen uns für ein weiteres Jahr „Umweltschule in Europa – Internationale Nachhaltigkeitsschule“ nennen.

Die Auszeichnung haben wir für zahlreiche etablierte sowie neue Aktionen und Projekte erhalten. Hierzu zählen das Angebot im Schülercafé, wie der Verkauf von Schulheften aus Recyclingpapier mit Abheftfunktion, die Sammelaktion alter Smartphones und der Aktion „Self made Pausenbrot – gesund und ohne Verpackungsmüll“. Der jährliche Wassertag mit „Pure Water for Generations e. V.“, die Teilnahme an der Aktion Stadtradeln oder der Workshop zum klimafreundlichen Kochen sind laut Jury gute Möglichkeiten, das Bewusstsein für Umweltthemen in der Schulgemeinschaft zu schärfen.
Die Jury hob in diesem Jahr jedoch besonders hervor, dass in allen Klassen Green-Teams eingeführt wurden. Mit Hilfe der Green-Teams sollen Schüler/Lehrer für das Energiesparen im Schulhaus sensibilisiert werden, indem gemeinsam darauf geachtet wird, dass Beamer, PC, Dokumentenkamera sowie das Licht am Ende eines Unterrichtstages abgeschaltet werden.
Zu erwähnen sind noch die Projekte und Aktionen unserer engagierten AG-Umwelt.

 

Die SchülerInnen kümmerten sich um unsere Blumenrabatte, damit Insekten vom Frühling bis zum Herbst Nahrung auf dem Schulgelände finden konnten. Ein wichtiges Thema der AG im vergangenen Schuljahr war die Problematik von Fast Fashion und wie durch nachhaltiges Shoppen in Penzberg, z.B. im Secondhand Laden „Hoppala“ oder im Gebrauchtwarenhaus „Schatzkiste“ ein Beitrag geleistet werden kann, diesem Trend entgegenzuwirken. Der gemeinsame Vortrag „Auch du kannst die Welt retten“ mit Schülern der Mittelschule zeigte, wie wichtig es ist, schulübergreifend zusammenzuarbeiten, voneinander zu lernen und SchülerInnen beider Schularten für Umweltschutz und Nachhaltigkeit zu sensibilisieren.
Wir freuen uns über Auszeichnung und haben uns bereits für die Teilnahme in diesem Schuljahr angemeldet.

Deutschland liest vor, so auch an der Realschule Penzberg

Der Bundesweite Vorlesetag jährt sich heuer zum 20. Mal. Menschen aus ganz Deutschland setzen ein Zeichen und lesen Kindern vor.

Auch an unserer Realschule fanden sich Eltern, der Direktor der Schule, Herr Hammel, und eine Theaterregisseurin vor Ort ein, um den Schülern der 5. Jahrgangsstufe aus dem Kinder-buch-Debüt von Marie Hüttner „Ist Oma noch zu retten“ vorzulesen.

 

Die Fünftklässler tauchten ab in die Welt von Pia, die zusammen mit dem nervigen, besserwisserischen Nachbarsjungen Pepe ihre spurlos verschwundene Oma Lore suchen und retten muss. Die beiden Elfjährigen werden zu Kleinstadtdetektiven. Sie observieren, analysieren, müssen auch einmal lügen und sogar die Polizei ausbremsen, um die Gauner zu überwältigen. Spannend von der ersten Seite an erlebten die Schüler diese abenteuerreiche, komische und aufregende Geschichte dank der lebendigen, fesselnden und anschaulichen Vortagsweise der Vorleser hautnah mit.

Nach jeder Vorlesesequenz testeten die Schüler ihr Textverständnis anhand eines Rätsels und auch ein lustiges Bewegungsspiel, abgestimmt auf den Inhalt dieses gelungenen Schmökers, trug zur Begeisterung der Zuhörer bei.

Werden Pia und Pepe der Bande das Handwerk legen und Oma Lore retten können?

Alle Fünftklässler waren sich einig, sie wollen unbedingt das Ende dieser Kriminalgeschichte hören. Sie werden im Laufe des Schuljahres im Rahmen des Deutschunterrichts erfahren, ob „Oma noch zu retten“ ist.

 

G. Janocha
Fachschaft Deutsch

Weihnachtsaktion für Rumänien

In diesem Schuljahr unterstützen die Schülerinnen und Schüler der Realschule Penzberg erneut die Rumänienhilfe Dienhausen. Nach einem ergreifenden Vortrag durch einen der Leiter, Herrn Miller, wurden von den Jugendlichen der Jahrgangsstufen 5 bis 10 innerhalb von nur einer Woche fast 100 Weihnachtspakete für ein Kinderheim in Caransebes (Rumänien) vorbereitet. Vom Staat oftmals vergessen bekommen die Kinder und Jugendlichen dort teils gar keine bzw. nur sehr wenige Geschenke zu Weihnachten, sodass wir ihnen mit unserer Aktion eine große Freude machen werden. Abgeholt wurden die Päckchen von zwei Vertretern der Rumänienhilfe, die sich begeistert zeigten und sich für unser großes Engagement recht herzlich bedanken.

StRin(RS) Andrea Neudert

Kennenlerntag der Tutoren in Benediktbeuern

Braucht es so einen Kennenlerntag denn überhaupt? Es sind ja schon viele Aktionen gelaufen, die die TutorInnen gemeinsam gestaltet haben – allen voran die gruselige Halloweenparty. Zudem kennen sich die meisten ja schon aus der Schule…

Aber trotzdem: Ja, wie denken, so einen Tag braucht es! Und wir haben wieder einmal gemerkt, dass es einfach noch mehr Spaß macht, sich außerhalb des gewohnten Rahmens zu treffen und sich auf eine andere Art wahrzunehmen.

Durch Hansi, unseren diesjährigen Seminarleiter, wurde der Tutorentag zu einer kurzweiligen, lustigen, interessanten und intensiven Veranstaltung, die unseren TutorInnen gezeigt hat, dass sie wirklich wichtige Arbeit leisten und große Verantwortung mit ihrem Wirken übernehmen.

Am Anfang schlüpften die TutorInnen in die Rollen „Samurai“, „Oma“ und „Tiger“ und eine bestimmte Reihenfolge legte fest, wer wen fressen darf.

Dieses Spiel zum Warm Up brachte sofort eine lockere Atmosphäre, denn das nächste Thema forderte etwas mehr Geduld und Kopfarbeit.

Unsere SchülerInnen sollten sich Gedanken machen, warum sie das Tutorenamt überhaupt ausüben. Und Gründe wie „Freistunden“ und „Zeugnisbemerkung“ zählten nicht dazu 😊

Hilfe, Gemeinschaft, Vertrauen und Spaß waren hierbei die meistgenannten Werte, was natürlich gleich in der weiteren Gesprächsrunde gelobt wurde.

Aber auch die unangenehmen Dinge mussten angesprochen werden und so durften die TutorInnen in den Gruppen, in denen sie auch den Klassen zugeteilt sind, überlegen, welche Probleme bisher schon aufgetreten sind oder noch auftreten können.

Hier stellten wir fest, dass viele Probleme nicht nur in den 5.Klassen auftreten, sondern in fast allen Klassen. Um deutlich zu machen, wie sich jemand fühlt, der ausgegrenzt wird, wurde gleich daran ein Spiel angeschlossen, bei dem eine Person versucht, in eine Gesprächsrunde einzusteigen. Diese Person weiß weder, worum es geht, noch wird sie aktiv miteinbezogen. Diese Situation auszuhalten, war für die

Darstellenden alles andere als leicht, im Reflexionsgespräch wurde deutlich, dass es „massiv unangenehm“ ist, nicht teilhaben zu können.

Nach einer kurzen Mittagspause wurde eine weitere Theorieeinheit angeboten, in der es um „Gewaltfreie Kommunikation“ ging. Das 4 – Ohren – Modell von Schulz von Thun wurde von Hansi mit vielen Beispielen erklärt und den TutorInnen wurde bewusst, wie viele mögliche Bedeutungen ein gesprochener Satz haben kann. Hier kommt es sowohl auf den „Sender“ einer Nachricht als auch den „Empfänger“ an, ob man sich richtig versteht oder ein Missverständnis vorliegt.

„Haben wir eigentlich eine Mittagspause?“

  1. Reines sachliches Interesse
  2. Keine große Lust am Seminar, Freude auf Pause

Daraufhin wurde die TutorInnen nach konkreten Situationen gefragt, in denen die Kommunikation mit 5.Klässlern nicht wie gewünscht geklappt hat und es wurden Wege gefunden, um dies eventuell erfolgreicher zu gestalten – wenngleich es auch in hektischen Situationen nicht immer gelingen kann, sachlich zu bleiben.

Nach so viel Theorie war es eine willkommene Abwechslung, dass wir uns wieder bewegen konnten und als Gruppe durch ein sich schwingendes Seil laufen mussten. Der erste Versuch war noch etwas zögerlich, aber nach einem zweiten und dritten Versuch schafften es 24 TutorInnen in drei Versuchen mit drei Jokern von der einen zur anderen Seite zu laufen, ohne dass sie ausscheiden *bravo* eine tolle Teamleistung!

Nachdem das Wetter doch noch trocken wurde, konnte die Abschlussaktion draußen stattfinden und unter dem Leitsatz „wie stellst du dir dein Jahr mit den 5.Klässlern vor?“ durften die SchülerInnen einzeln oder in kleinen Gruppen schöne symbolträchtige Kunstwerke schaffen, die sie dann der Gruppe vorstellten. Auch hier waren wieder die Gemeinschaft und die Hilfe von großer Wichtigkeit.

 

Ein großer Dank geht an Hansi, unseren Seminarleiter und an den Förderverein unserer Schule, der uns dieses Seminar durch die Übernahme der Kosten wieder ermöglicht hat.

Wir freuen uns auf das kommende Schuljahr mit einer motivierten Truppe!

Kathrin Staltmeier und Nicole Vogl

 

Eine Aula voller „Hexen“, „Skeletten“ und „Geistern“

Kurz vor Halloween organisierten die diesjährigen Tutoren und Tutorinnen wieder zusammen mit ihren Betreuerinnen Nicole Vogl und Kathrin Staltmeier sowie unserem Schulsozialarbeiter Florian Schriefl von 17 bis 19.30 Uhr eine gruselig-schaurige, aber auch äußerst lustige Halloweenparty für die 5. Klassen im dunklen Schulhaus der Heinrich-Campendonk-Realschule

Viele kleine Gespenster, Hexen, Skelette und mit Kunstblut geschminkte Gesichter marschierten am Abend des 19. Oktober 2023 durch die mit „Blut“ verschmierten Glastüren des Eingangsbereiches der Realschule. Gruselige Kürbisgesichter leuchteten ihnen bereits entgegen, als sie sich weiter durch das dunkle Schulhaus in Richtung der mit Gespenstern, Skeletten, Spinnen und Spinnennetzen geschmückten alten Aula wagten.

Nachdem die 5. KlässlerInnen zunächst von unseren beiden stimmungsmachenden Moderatorinnen Leah Rose und Kim Schomaker (beide 9d) auf der Bühne begrüßt und über die spannenden Programmpunkte des Abends informiert wurden, durfte die erste Gruppe von 5. Klässlern zusammen mit einem Tutor als Begleitung auch schon los zum „Gruselparcours“, bei dem die TutorInnen Raphael Schneider (10b), Francesca Philippeit (10a), Lejla Okanadzic (10a) und Sofia Gerhard (10b) wieder keine Zeit und Mühen scheuten, um im engen Gang des Untergeschosses, neben den Werkräumen, einen mühevoll gestalteten Parcours vorzubereiten und den Abend über zu begleiten. Dabei mussten unsere 5. Klässler durch ein mit Spinnennetzen bedecktes Tische-Stühle-Labyrinth hindurchkriechen, um sich dann am Ende eine Belohnung abholen zu dürfen. Die jeweils anderen Schüler und Schülerinnen durften sich derzeit schon mal am reichlichen Halloweenbüffet z.B. mit Spinnen verzierten Pizzastückchen, gruseligen „Spinnenmuffins“, Gespensterchips oder „Fingersüßigkeiten“ stärken  und sich noch beim „Grusel-Schminken“ mit Johanna Günthner (9b) und Leonie Bartlog ((9c) den letzten Feinschliff geben, bevor auch sie sich dem Gruselparcours stellten. Moritz Pohl (9a) und Johannes Rauch (9a) spielten mithilfe von weiteren Tutoren und Tutorinnen ein paar Runden „Reise nach Jerusalem“, gefolgt vom „Stopp-Tanz-Spiel“ , angeleitet von Sofia Gerhard (10b). Unsere neue Soundbar gab der gesamten Halloweenparty den passenden Sound.

Parallel dazu durften die Schüler und Schülerinnen der 5. Klassen ihre Stimme beim durch Jeannine Gruber (9d) und Johanna Günthner (9b) organisierten Kostümwettbewerb, abgeben. Keine leichte Entscheidung bei der hohen Anzahl an kreativen Verkleidungen! Der Werwolf und der Alien machten dann aber am Schluss das Rennen und wurden auf der Bühne mit Preisen belohnt.

Den Höhepunkt des Abends bildete die sogenannte „Geisterbahn“, bei welcher die Schüler und Schülerinnen der 5. Klassen in Kleingruppen und von einem/einer TutorIn angeführt muxmäuschenstill einen bestimmten Weg durch das völlig dunkle Schulhaus spazierten und dabei wie bei einer echten Geisterbahn immer wieder von gruseligen Geräuschen oder „Tutoren-Gespenstern“ erschreckt wurden, die plötzlich und unerwartet aus irgendwelchen Verstecken sprangen und laute Schreie von sich gaben. Ein Highlight war dabei sicherlich Veronika Habermas (9b), welche im abgedunkelten Musikraum des Obergeschosses gruselige Klänge auf dem mit Kerzenlicht dekorierten Klavier spielte. Ein Gruselspaß für Groß und Klein!

Trotz der vielen Highlights des Abends blieb jedoch noch ausreichend Zeit für freies Tanzen in der mit Discolicht durchleuchteten Aula und das ein oder andere Gespräch an einem der bunt dekorierten Halloweenbuffet-Tische.

Mit freudigen, aber auch müden Gesichtern und richtig vollen Bäuchen wurden unsere 5. Klässler um 19.30 Uhr wieder von ihren Eltern an der Schule abgeholt.

Vielen Dank an all unsere fleißigen, zuverlässigen und motivierten Tutoren und Tutorinnen der 9. und 10. Klassen für die Organisation und Durchführung der super durchdachten und wirklich hervorragend gelungenen Halloweenparty!

 

von Nicole Vogl und Kathrin Staltmeier