Unser Grünes Klassenzimmer ist da!!

Das Lernen im Grünen macht ab und zu echt Spaß und damit Schüler und Lehrer an unserer Realschule in den Genuss kommen können, hatte die AG Umwelt die Idee, einen Ort im Pausenhof zu schaffen, an dem man auch mal draußen unterrichten kann.

Im Rahmen der „Schule fürs Leben“ konnten unserer 6.Klässler mit Lego ein Modell bauen, wie sie sich das Grüne Klassenzimmer vorstellen könnten. Nach einigen Diskussionen, wie man die Sitzgelegenheiten ausrichtet, welche Aussicht die Schüler haben sollen und ob der Rasenmäher noch durch die schmalen Gänge kommt, konnten wir dank der Firma Richard Schulz aus Großweil die schweren Findlinge ganz easy mit dem Bagger in die richtige Position bringen. Um bei kühleren Temperaturen nicht auf kalten Steinen sitzen zu müssen, wurden bunte Sitzkissen gekauft und für Arbeitsblätter haben wir 30 Klemmbretter, auf denen gut geschrieben werden kann. Eine Tafel fehlt noch, aber im Frühjahr wird auch das noch erledigt.

In den ersten Teststunden draußen haben die Schüler festgestellt, dass es Spaß macht, mal anders zu sitzen, ungewohnte Dinge wahrzunehmen und auch einfach in Ruhe der Natur zu lauschen. Allerdings mussten sie sich auch mit unangenehmen Dingen wie Mücken, Bienen und Sonnenstrahlen auseinandersetzen, was den Spaß bei dem ein oder anderen etwas trübte. 😊

Besonders in den Fächern Deutsch, Biologie, Religion / Ethik und auch Kunst bietet sich der Draußen – Raum an, aber auch Mathe, Englisch und Geografie kann dort gelernt werden. Wir sind gespannt, wie die Idee nach dem Winter angenommen wird.

Ein sehr großer Dank gilt der VR Bank Oberland, die durch die Aktion „Hoamthelden“ den Transport der Steine, die Sitzkissen, die Klemmbretter und die Stütze für die Tafel finanziert haben!

Dazu weitere Informationen:

Das Projekt Hoamathelden findet jährlich statt und bis zum Jahr 2024 wurden im gesamten Oberland Projekte im Wert von 80.162 Euro gefördert. Durch das Online Voting und zuletzt eine Jury – Entscheidung hat man als teilnehmende Organisation große Chancen auf einen Gewinn. Die Bewerbung ist so gestaltet, dass keine großen Hürden zu überwinden sind – eine tolle Initiative!

 

Kathrin Staltmeier, Umweltschule

Kennenlerntag der Tutoren in Benediktbeuern

Wie jedes Jahr gibt es unseren Kennenlerntag im ZUK in Benediktbeuern. Heuer starten wir mit einer etwas kleineren Tutorengruppe von 20 Schülern und auch bereits in der ersten Schulwoche. Was einerseits sehr stressig ist, andererseits aber auch wirklich sinnvoll, da sich die neuen Tutoren gleich kennenlernen und von den Erfahrungen der 10.Klässler profitieren können.

Und gleich zu Beginn konnten sich die Tutoren bereits über lustige, aber auch herausfordernde Situationen mit unseren Neuankömmlingen austauschen. So wurden schon Kennenlernspiele mit ihnen gemacht, die Schulhausrallye mit zwei Klassen organisiert und die Begleitung zum Sportunterricht gemanagt.

Aber nun zurück zum Seminar. Unsere diesjährige Leiterin begrüßte uns in gemütlicher Atmosphäre mit Getränken und Äpfeln aus dem eigenen Garten. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde wurde ein „Gefühleball“ von Tutor zu Tutor weitergegeben, was für Erheiterung sorgte. Als erste Theorieeinheit wurden dann die Aufgaben für Tutoren gesammelt und beschrieben. Es kam ein bunter Strauß zusammen und es wurde deutlich, wie komplex und verantwortungsvoll diese Aufgaben sind.

Dass es auch manchmal Grenzen gibt, erfuhren unsere Schüler dann. Wen lässt man wie nahe an sich heran? Das wurde im Nähe – Ferne – Spiel ausgetestet. Dabei wurde natürlich bemerkt, dass man bekannte Menschen und Freunde viel näher an sich heranlässt als Fremde. Und so darf man auch den 5. Klässlern einmal sagen, wenn sie zu nahe kommen.

Im Anschluss daran wurden die Tutoren in vier Gruppen eingeteilt und es sollten vier brenzlige Situationen bearbeitet werden, alle waren aus dem Erfahrungsschatz und sind wirklich passiert. Durch Gespräche und Handlungsvarianten konnten alle Situationen besprochen und gelöst werden, das hilft natürlich bei zukünftigen Aktionen weiter.

Nach einer Mittagspause in der Septembersonne kam dann das Highlight des diesjährigen Seminars  – die Gruppe durfte eine Schafherde besuchen. Und nicht nur das: Es gab eine Aufgabe zu lösen, nämlich die 12 Schafe in den Stall zu führen. Was sich zunächst leicht anhört, wurde aber erst akribisch geplant. Aufgaben wurden verteilt, wie etwa „Streckenposten“, Anführer, Treiber, … . Zudem haben wir darüber nachgedacht, was passieren KÖNNTE. Alles Dinge, die wir auch im Alltag brauchen, wenn wir zum Beispiel die Halloweenparty planen. Lustigerweise zeigten uns die Schafe auch, dass man zwar planen kann, aber dann doch wieder etwas anderes eintritt als erwartet. Die Herde entdeckte nämlich das frische Gras am Wegesrand und ließ sich nur schwer dazu bringen, in den Stall zu gehen. Alle Tutoren bewahrten aber Ruhe und bewiesen Geduld, sodass die Aufgabe letztendlich erfolgreich bewältigt wurde!

Am Schluss gab es für alle noch eine „warme Dusche“ – das heißt, zu jedem Teilnehmer wurden fünf positive Eigenschaften bzw. gute Wünsche aufgeschrieben. Das tat sehr gut und so konnten wir alle motiviert und zufrieden den Tag beenden.

Danke an ____, die uns wirklich toll durch den Tag führte und danke auch an alle Tutoren, die sich aktiv beteiligten. So macht es wirklich Spaß!

Wir freuen uns nun auf das kommende Schuljahr mit einer motivierten Gruppe!

Kathrin Staltmeier und Nicole Vogl

Unsere Schule setzt sich für den Umweltschutz ein – Erfolge bei Umweltpreisen!

Wir freuen uns sehr, dass unsere Schule mit zwei engagierten Projekten für Umweltpreise nominiert wurde und dabei großartige Erfolge erzielt hat.

Dank des Einsatzes unserer Schülerinnen und Schüler sowie unseres Lehrerteams konnten wir beim Wettbewerb der VR-Bank Werdenfels den 2. Platz in der Kategorie „Hoamthelden“ für das Projekt „Grünes Klassenzimmer“ erreichen, das für seine nachhaltige Idee und praktische Umsetzung ausgezeichnet wurde. Das „Grüne Klassenzimmer“ ist ein Lernraum für die ganze Schulgemeinschaft und bietet viele interaktive und kreative Lernmöglichkeiten im Freien.

Besonders freuen wir uns über den 1. Platz beim Umweltpreis des Landratsamts für unser nachhaltiges Konzept, das darauf abzielt, das Schulgelände ökologisch aufzuwerten und Lebensräume für verschiedene Tierarten zu schaffen. Zu unseren Maßnahmen gehören die Anlage von Lebensräumen für Insekten, Vögel, Igel und Eidechsen, um die Artenvielfalt zu fördern.

Unser Schulgelände dient auch als Lernort, an dem Schülerinnen und Schüler einheimische Tier- und Pflanzenarten kennenlernen und beobachten können. Zudem unterstützen wir aktiv den Bund Naturschutz beim Amphibienschutz und sensibilisieren Schülerinnen und Schüler mit Exkursionen ins Moor oder an einen Gebirgsbach, um die Bedeutung dieser Lebensräume zu vermitteln.

Der Umweltpreis vom Landratsamt wurde von unserer Landrätin Frau Jochner-Weiß zusammen mit dem Bürgermeister Herr Korpan persönlich überreicht, was die Bedeutung unseres Engagements für den Umweltschutz unterstreicht.

Wir sind sehr stolz auf diese Erfolge. Unser Ziel ist es, weiterhin umweltbewusst zu handeln und unsere Schule als Vorbild für nachhaltige Entwicklung zu stärken.

 

Gabi Hörer

Umweltteam

Steckt in Zwiebeln Zucker? – Workshop „Lebensmittelanalytik“ im Deutschen Museum

Im Mai und Juli 2025 unternahmen die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen im Rahmen des Biologieunterrichts eine spannende Exkursion ins Deutsche Museum nach München – ein Ausflug, der nicht nur unterhaltsam, sondern auch lehrreich war.

Der Höhepunkt war ein Workshop im Chemielabor des Museums. Ausgestattet mit Laborkitteln und Schutzbrillen verwandelten sich die Schülerinnen und Schüler in junge Forscherinnen und Forscher. Im Zentrum des Workshops stand die chemische Untersuchung von Lebensmitteln. Mit viel Neugier und Konzentration gingen die Jugendlichen der Frage nach, welche Inhaltsstoffe in alltäglichen Lebensmitteln wie beispielsweise Zwiebeln stecken: Enthalten sie Zucker? Ist Stärke vorhanden? Und was ist mit Eiweiß? Mithilfe einfacher, aber eindrucksvoller chemischer Experimente fanden die Schülerinnen und Schüler Antworten auf diese Fragen. Dabei lernten sie nicht nur den Umgang mit Laborgeräten und Chemikalien, sondern entwickelten auch ein besseres Verständnis für die Zusammensetzung unserer Nahrung.

Im Anschluss an die Workshops blieb ausreichend Zeit, das Deutsche Museum auf eigene Faust zu erkunden. In Kleingruppen machten sich die Schülerinnen und Schüler auf den Weg durch die vielfältigen Ausstellungen. Besonders beliebt war die Luft- und Raumfahrtabteilung mit historischen Flugzeugen und echten Raumkapseln.

Am Ende des Schultages fuhren alle mit vielen neuen Eindrücken, einem erweiterten Wissen über Chemie im Alltag und jeder Menge Gesprächsstoff zurück. Die Exkursion hat gezeigt, dass Naturwissenschaften alles andere als trocken sind – sondern voller Leben, Neugier und Entdeckergeist stecken.

Christina Chiaffrino